Der Leuchtturmwärter und das Öl

Es war einmal ein Leuchtturmwächter.

Täglich verbrannte er soviel Öl wie nötig war, um den Schiffen den Weg zu weisen, und sorgte gleichzeitig auch für den Nachschub.
An einem Festtage wollte er ein besonders großes Leuchtfeuer entfachen und verbrauchte deutlich mehr Öl. Er bediente sich hierzu des Vorrats für den nächsten Tag. Und weil ihm das große Feuer besonders gut gefiel, verbrauchte er am darauffolgenden Tag wieder mehr als üblich.

In der Freude und Begeisterung für das schöne Leuchtfeuer beachtete er jedoch nicht, dass er für vermehrten Nachschub sorgen musste. Es dauerte nicht sehr lange, bis er nicht mehr über genügend Öl verfügte, um auch nur die allerkleinste Flamme zu entfachen oder das Feuer zu erhalten.
Es erlosch, und der Leuchtturmwächter konnte sich nicht nur nicht mehr an einem großen Feuer erfreuen, er verlor auch seine Stelle.

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