Leben ist …

“Leben ist nicht genug”,
sagte der Schmetterling.
“Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch noch dazu.”
~ Hans Christian Andersen

31. August 2010
Kategorie Uncategorized | Keine Kommentare »

kleinsein …

kleinsein heißt barfuss flitzen
kleinsein heißt wasser spritzen
kleinsein heißt knie wund
kleinsein heißt sand im mund
kleinsein heißt blumen pflücken
kleinsein heißt gras am rücken
kleinsein heißt insgeheim
der erde näher sein

Manfred Sestendrup: Paul gibt sein Bestes, Gedichte für die Welthungerhilfe

27. August 2010
Kategorie Lebenszyklen | Keine Kommentare »

Lebensweg

Wie weit du im Leben kommst,
hängt davon ab, wie sehr du
zärtlich mit den Kleinen umgegangen bist,
mitfühlend mit den Alten,
Anteil nehmend mit denen, die sich anstrengen,
und geduldig mit den Schwachen und den Starken.
Denn eines Tages wirst du selber all dies gewesen sein.

G.W. Carver

11. August 2010
Kategorie Uncategorized | Keine Kommentare »

Funeral Blues, W.H. Auden

Stop all the clocks, cut off the telephone,
Prevent the dog from barking with a juicy bone,
Silence the pianos and with muffled drum
Bring out the coffin, let the mourners come.

Let aeroplanes circle moaning overhead
Scribbling on the sky the message He is Dead.
Put crepe bows round the white necks of the public doves,
Let the traffic policemen wear black cotton gloves.

He was my North, my South, my East and West,
My working week and my Sunday rest,
My noon, my midnight, my talk, my song;
I thought that love would last forever: I was wrong.

The stars are not wanted now; put out every one,
Pack up the moon and dismantle the sun,
Pour away the ocean and sweep up the woods;
For nothing now can ever come to any good.

20. Juli 2010
Kategorie Lebenszyklen | Keine Kommentare »

Auch aus Steinen…

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.

Kiesel

7. Juli 2010
Kategorie Uncategorized | Keine Kommentare »

Über die Erde …


Über die Erde sollst du barfuß gehen.
Zieh die Schuhe aus, Schuhe machen dich blind.
Du kannst doch den Weg mit deinen Zehen sehen.
Auch das Wasser und den Wind.
Sollst mit deinen Sohlen die Steine berühren, mit ganz nackter Haut.
Dann wirst du bald spüren, dass dir die Erde vertraut.
Spür das nasse Gras unter deinen Füßen und den trockenen Staub.
Lass dir vom Moos die Sohlen streicheln und küssen und fühl das Knistern im Laub.
Steig hinein in den Bach und lauf aufwärts dem Wasser entgegen.
Halt dein Gesicht unter den Wasserfall.
Und dann sollst du dich in die Sonne legen.
Leg deine Wange an die Erde, riech ihren Duft und spür, wie aufsteigt aus ihr eine ganz große Ruh.
Und dann ist die Erde ganz nah bei dir, und du weißt:
Du bist ein Teil von Allem und gehörst dazu.

Martin Auer

30. Juni 2010
Kategorie Geschriebenes, Nachdenkliches | Keine Kommentare »

Indianische Weisheit

Nimm dir Zeit, den Himmel zu betrachten.
Suche Gestalten in den Wolken.
Höre das Wehen des Windes und berühre das kalte Wasser.
Gehe mit leisen, behutsamen Schritten.
Wir sind Eindringlinge, die von einem unendlichen Universum nur für eine kurze Zeit deduldet werden.

25. Juni 2010
Kategorie Geschriebenes, Lebenszyklen | Keine Kommentare »

Was ein Kind lernt …

Ein Kind, das wir ermutigen, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen, lernt Offenheit.
Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt, lernt Achtung.
Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken, lernt Freundschaft.
Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben, lernt Vertrauen.
Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt zu lieben und zu umarmen
und die Liebe dieser Welt zu empfangen.

Verfasser leider unbekannt

22. Juni 2010
Kategorie Geschriebenes | Keine Kommentare »

Seite an Seite

Hand in Hand gehen,
ohne den eigenen Weg zu verlieren,
einander annehmen,
ohne sich selbst aufzugeben,
in einem Meer aus Herzenswärme baden,
ohne darin zu versinken.

~ Jochen Mariss

18. Juni 2010
Kategorie Geschriebenes | Keine Kommentare »

Vom Wert der Zeit

Um den Wert eines Jahres zu erfahren, frage einen Studenten, der im Schlussexamen durchgefallen ist.

Um den Wert eines Monats zu erfahren, frage eine Mutter, die ein Kind zu früh zur Welt gebracht hat.

Um den Wert einer Woche zu erfahren, frage den Herausgeber einer Wochenzeitschrift.

Um den Wert einer Stunde zu erfahren, frage die Verliebten, die darauf warten, sich zu sehen.

Um den Wert einer Minute zu erfahren, frage jemanden, der seinen Zug, seinen Bus oder seinen Flug verpasst hat.

Um den Wert einer Sekunde zu erfahren, frage jemanden, der einen Unfall überlebt hat.

Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren, frage jemanden, der bei den Olympischen Spielen eine Silbermedaille gewonnen hat.

Die Zeit wartet auf niemanden.
Sammle jeden Moment, der Dir bleibt, denn er ist wertvoll.

(Quelle leider unbekannt)

15. Juni 2010
Kategorie Uncategorized | Keine Kommentare »